Max Spitzner ist seit seiner Ausbildung Teil des MÜHLE-Teams – heute steuert er CNC-Maschinen, überarbeitet Werkstücke per Hand und sorgt dafür, dass Rasierpinsel, Hobel und Ständer in perfekter Form aus der Fertigung kommen. Ein Blick in die Werkstatt – und hinter die Kulissen des Handwerks.

Inside MÜHLE: Max Spitzner

Seit 2015 gehört Max zum Team von MÜHLE. Seine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker hat er im Unternehmen gemacht – heute ist er Experte für CNC-Maschinen und immer dort zu finden, wo höchste Präzision gefragt ist.

In der Fertigungshalle von MÜHLE arbeiten Mensch und Maschine Hand in Hand. Rasierpinselgriffe, Hobel, Ständer – viele der ikonischen Produkte entstehen hier, mit technischem Know-how und handwerklichem Feingefühl. „Wenn die Maschinen laufen, bin ich oft in der Werkstatt“, sagt Max. „Dann wird geschliffen, repariert, nachgearbeitet – oder neue Werkzeuge gebaut.“

Drei CNC-Maschinen stehen dem Team zur Verfügung. Je nach Bauteil müssen sie individuell programmiert werden. „Manche Teile brauchen nur eine Minute, andere bis zu sechs“, erklärt Max. Besonders aufwändig: die Classic-Serie mit Plakette – die Pinselgriffe werden von beiden Seiten bearbeitet.

„Für jedes Teil schreiben wir ein eigenes Programm. Das wird dann im System gespeichert. Wenn wir es fertigen, können die Maschinen bis zu 200 Teile am Stück produzieren“, sagt Max. „Die Maschinen laufen oft über Nacht.“ Dann heißt es: Werkzeugwechsel. Denn nach rund 150 bis 200 Durchläufen sind die sogenannten Wendeplatten abgenutzt – Präzision hat eben ihre eigenen Regeln.

Was Max an seiner Arbeit bei MÜHLE besonders schätzt? „Es ist immer noch familiär bei uns“, sagt er. „Man kann sich die Zeit flexibel einteilen, es gibt viele Möglichkeiten dazuzulernen – und es wird nie langweilig.“