Der Enthusiast
Seine Liebe zum Handwerk führte Thomas Walther über einen kleinen Umweg in den Familienbetrieb. Heute ist er Barbier in vierter Generation mit einem besonderen Faible für erstklassiges Werkzeug
Seine Liebe zum Handwerk führte Thomas Walther über einen kleinen Umweg in den Familienbetrieb. Heute ist er Barbier in vierter Generation mit einem besonderen Faible für erstklassiges Werkzeug
Tobias Faissts Blick auf Materialien, Oberflächen und Strukturen ist immer auch ein Spiel der Assoziationen.
Wenn Bartkultur auf Vatergefühle trifft und ein kleines „Wir backen“ alles verändert. Eine Kolumne von Matthias Sachau.
Zwischen Wein und Rasur: Peter Bohn über Rituale, Genuss und die schönen Seiten des Lebens.
Farben, Kompositionen und viel Melancholie – die Stillleben von Alexander Kilian.
Zwischen Churchill-Porträts und Wall-Street-Bankern: ein Besuch im ältesten Barbershop der Welt
Natur trifft Design: Studio Likeness kombiniert die warmen Töne natürlicher MÜHLE-Materialien mit kühlem Chrom und Edelstahl.
Erster Barbiertermin, und dann auch noch in Istanbul: Unser Autor Lenz Koppelstätter verliert seine Friseurphobie bei einem wahren Handwerkskünstler.
Mit dem Duftlabel Atelier Oblique hat Designer Mario Lombardo der Welt seiner Gestaltung eine weitere Dimension hinzugefügt. Ein Gespräch über Schönheit, Routinen und Düfte.
Der New Yorker Street-Fashion-Fotograf Johnny Cirillo hat mit seinem Instagram-Account @watchingnewyork eine riesige Anhängerschaft. Wir sprechen mit ihm über Schönheit, Maskulinität und Bärte.
Die London Craft Week steht vor der Tür und der MÜHLE Store in Carnaby ist dieses Mal mit dabei. Wir sprachen mit Veronica Chessell über die Must Sees.
Erster Schritt jeder Rasur ist das Aufschäumen. Die Utensilien dazu: der Rasierpinsel und die Rasierseife oder die Rasiercreme. Aufgeschäumt wird, um das Barthaar aufzuweichen.
Schon im alten Rom war das Handwerk des Barbiers verbreitet. Die versierten Handwerker pflegten nicht nur Haar und Bart, sie waren auch stets gut informiert.
Für Anhänger der Nassrasur ist das Tier seines Felles wegen interessant. Das Haar ist fein und elastisch und produziert einen cremigen und dichten Schaum.
Nass oder trocken ist heute weniger eine Frage des Fortschrittsglaubens, sondern eher der persönlichen Vorlieben. Hauptsache das Ergebnis stimmt.
Was als attraktiv gilt, wird immer wieder neu verhandelt und so folgen in Bezug auf das männliche Gesicht glatte Phasen den haarigen und umgekehrt. Auch die Vorstellung, was als glatt gilt, hat sich interessanterweise gewandelt.
Nicht nur für eine gelungene Frisur, auch für eine gelungene Rasur ist die Qualität der Haarspitzen von besonderer Bedeutung. Lange Zeit galt der Silberhaardachszupf als optimale Haarqualität für einen hochwertigen Rasierpinsel.
Beschneidung, Tätowierung, kirchliche Weihe – weltweit ist es in unterschiedlichen Kulturen üblich, die Aufnahme des jungen Mannes in den Kreis der Erwachsenen durch ein feierliches Ritual zu vollziehen.
Der amerikanische Handelsreisende King Camp Gilette wollte gerne reich werden. Am Besten, so dachte er, würde ihm das gelingen, wenn er ein praktisches Wegwerfprodukt erfinden würde. Dann wäre die ewige Nachfrage garantiert.
Vor etwa 15 Jahren begannen sie zu sprießen, vor zehn Jahren waren sie bereits omnipräsent: Bärte, Bärte, Bärte. Selbst Hollywoodstars wie George Clooney oder Brad Pitt versteckten ihr hübsches Antlitz zeitweilig hinter üppiger Haarpracht. Trends gehen meist vorüber, dieser irgendwie nicht.
Er ist seit 2015 im Berliner MÜHLE Store tätig: Deniz Uzunoglu ist ein Barbier mit viel Erfahrung und jeder Menge Menschenkenntnis. Ein Besuch.
Die Arbeiten der französischen Fotografin Fanette Guilloud haben ihre ganz eigene Poesie: Für 30 Grad hat sie sich der blauen Stunde gewidmet.
Lange Zeit galt Dachshaar als die bestmögliche aller Fasern für Rasierpinsel. Es hat eine hohe Spannkraft und Flexibilität und ist so ziemlich das einzige Naturhaar, das in nassem Zustand nicht filzt. So kommt es, dass Dachshaar für hochwertige Rasierpinsel lange Zeit die erste Wahl war.
Der dänische Modedesigner Henrik Vibskov hat einen sehr eigenen Zugang zu Schönheit. Ein Gespräch über Bärte, Frisuren und Schönheit.